In deutscher Sprache

Amateurkicker sollen von LED-Hilfe profitieren

http://www.nordbayern.de/region/forchheim/amateurkicker-sollen-von-led-hilfe-profitieren-1.6387199

KICKEN IM STADION 2017

https://www.hannover96.de/aktuelles/news/details/20983-kicken-im-stadion-2017.html

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FUNiño-die Wiedergeburt des Straßenfußballs

http://www.blick-aktuell.de/Sport/FUNino-die-Wiedergeburt-des-Strassenfussballs-267001.html

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HALBZEITEVENT GEGEN DEN VFB STUTTGART

https://www.hannover96.de/aktuelles/news/details/20881-halbzeitevent-gegen-den-vfb-stuttgart.html

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Einführung der Funino-Bambini-Spielrunde

http://www.svf-dresden.de/2017/05/12/einfuehrung-der-funino-bambini-spielrunde/

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FUNiño – FUSSBALLSPASS MIT GANZ VIEL AUSBILDU

http://www.greuther-fuerth.de/aktuell/aktuelle-news/news-detail/article/funino-fussballspass-mit-ganz-viel-ausbildung.html

 

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Bericht über FUNiño im Bayerischen Rundfunk


FUNino geht steil!

http://svtennenlohe.de/funino-geht-steil/

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Eintracht besucht Schulung zu kindgerechtem Fußball – Fair Play 4.0 – FUNiño

http://www.eintrachtfalkensee.de/eintracht-besucht-schulung-zu-kindgerechtem-fussball-fair-play-4-0-funino/

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Fußball 4.0  pag.  70

http://www.dfb.de/fileadmin/user_upload/Kongressband_5._Version_final_Druckauftrag_22.12.2015.pdf

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Gesunde Grundschüler durch Bewegung

http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/nuernberg-bewegungsprojekt-grundschulen-100.html

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Leuchtendes Uni-Projekt setzt zum großen Sprung an

http://www.nordbayern.de/region/forchheim/leuchtendes-uni-projekt-setzt-zum-grossen-sprung-an-1.5785152?searched=true

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Etzelskirchener Nachwuchs hat “Fun” mit “FUNiño”

http://www.infranken.de/91315-Etzelskirchen~/Etzelskirchener-Nachwuchs-hat-Fun-mit-FUNi%F1o;art154303,2224602_

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eFUNino startet mit Real Madrid so richtig durch

https://www.deutsche-startups.de/2016/11/09/efunino-startet-mit-real-madrid-richtig-durch/

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FUNINO FASST IM WÜRMTAL LANGSAM FUSS
http://www.fussball-vorort.de/verein/fussball-vorort/mannschaft/jugend/artikel/funino-fasst-im-wuermtal-langsam-fuss/1068/9717/201706

Immer in Bewegung sind die Kinder beim Funino. Die Mannschaftsgröße und die beiden zusätzlichen Tore halten jeden Mitspieler pausenlos auf Trab. Keiner steht abseits. Und die Eltern am Spielfeldrand sind entspannter.

© Denise Höfle

Wettbewerbe der Mannschaft

Autor: Christian Heinrich

Quelle: Münchner Merkur (Würmtal)

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Würmtal – Funino ist im Kommen. Stephan Bock leistet Pionierarbeit für eine kindgerechte Spielvariante, die beim FC Barcelona seit 25 Jahren Standard ist.

Es war die Wiedergeburt des Straßenfußballs. Alle paar Sekunden zappelte der Ball im gegnerischen Netz, ständig lieferten sich die sechsjährigen Knirpse packende Zweikämpfe, und nie kam es zu einer richtigen Pause. Die Eltern der Gautinger Kinder staunten nicht schlecht über den ungewohnten Anblick, der sich ihnen auf dem blanken Parkett in der Turnhalle des Planegger Feodor-Lynen-Gymnasiums bot. „Die waren begeistert“, sagt der Pentenrieder Übungsleiter Stephan Bock, erfreut darüber, dass er gleich bei seinem ersten Missionsversuch neue Sympathisanten für eine Spielart des Fußballs gewonnen hat, die Funino heißt.

Das Wort setzt sich aus den Begriffen „fun“ (englisch für Spaß) und „niño“ (spanisch für Kind) zusammen und garantiert vor allem eines: Freude am Kicken. Bock, der die G-Jugend des TSV Pentenried betreut, hatte die Nachbarn vom Sportclub kurzerhand eingeladen, weil ihm plötzlich ein fest eingeplantes Team für sein Turnier abgesagt hatte. So kamen sie mit einer Spielweise in Berührung, die bis vor Kurzem sogar Gautings Abteilungsleiter Jens Rindermann noch völlig fremd gewesen ist.

Barcelona praktiziert Funino schon seit einem Vierteljahrhundert

Seit ungefähr einem Jahr spielen die Pentenrieder sowie der MTV Berg, die FT Starnberg 09, der TSV Allach, Eintracht Karlsfeld und der SV Grüne Heide Ismaning in einer Art Pilotprojekt zusammen. Sie erproben eine Spielform, die bei der spanischen Nationalmannschaft in etwas abgewandelter Form längst zum Standardrepertoire im Training gehört, in Deutschland aber sonst nur an den Nachwuchsleistungszentren der Bundesliga-Vereine geläufig ist.

Beim FC St. Pauli wird in der F-Jugend nur noch Funino gespielt. Bei der TSG 1899 Hoffenheim stellt es die Basis des Kinderfußballs dar. Das ist kein Vergleich zum FC Barcelona, der Funino schon seit einem Vierteljahrhundert praktiziert. Dass der rasante Kinderkick zwischen Berchtesgaden und Flensburg noch relativ unbekannt ist, verwundert schon ein wenig. Schließlich wurde er von einem Deutschen erfunden. In über 30 Büchern, die in sechs Sprachen übersetzt wurden, hat Horst Wein über kindgerechten Fußball geschrieben.

Die Ideen des Fußball-Philosophen, der im vergangenen Februar im Alter von 75 Jahren in Barcelona verstorben ist, führt nun Professor Matthias Lochmann fort. Der Erlanger Sportwissenschaftler hat Bock und seine Trainerkollegen in die Feinheiten des Mini-Fußballs eingeführt. „Wir haben von ihm viel gelernt“, sagt der Pentenrieder Coach.

Vier statt zwei Tore

Gespielt wird Funino von sechs- bis achtjährigen Kindern auf einem relativ begrenzten Feld, laut DFB etwa 25 Meter breit und 32 Meter lang. Statt zwei Toren gibt es vier, von denen je zwei an an den beiden Grundlinien im Abstand von 14 Metern aufgestellt sind. Und noch etwas ist anders. Statt aus elf oder sieben Kickern, besteht jedes Team nur aus drei Akteuren und einem so genannten Rotationsspieler. Die Position des Keepers gibt es nicht. Tore aus allen Lagen werden trotzdem nicht erzielt. Nur aus einer sechs Meter breiten Zone vor den einzelnen Toren sind reguläre Treffer möglich.

Für Bock ist das nur konsequent. „Fußball wie die Erwachsenen zu spielen, ist für Kinder ein großer Schmarrn“, sagt der Trainer. Die neue Spielform beschert den Kleinen das, was sie normalerweise nicht haben, wenn sie mit sieben gegen sieben spielen: jede Menge Praxis. „Sie werden alle zu Hauptdarstellern.“

Bei nur drei Akteuren kann niemand im Abseits stehen oder irgendwo auf dem Platz untertauchen oder für eine gefühlte Ewigkeit keinen Ball bekommen. Jeder muss ins Spiel integriert werden, sonst funktioniert es nicht. Und Erfolgserlebnisse gibt es für jeden auch genug, weil ständig Tore fallen. Selbst diejenigen Spieler, die noch nie ins Schwarze getroffen haben, fahren endlich mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause. „Funino sorgt dafür, dass alle Kinder viel demokratischer zum Einsatz kommen“, sagt Bock, froh eine Spielform gefunden zu haben, die gerade die Schwächeren zum Zuge kommen lässt.

Funino funktioniert auch mit wenigen Kindern

Der flotte Kick schult vor allem schon früh die elementaren Fähigkeiten, ohne die es im modernen Fußball überhaupt nicht mehr geht. Die Kinder lernen spielerisch das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt. Weil sie auf zwei Tore anlaufen, erweitern sie obendrein ihr Blickfeld und verbessern ihr Gefühl für den Raum. „Das sind wichtige Aspekte“, ist Bock überzeugt, „denn die Kinder müssen gemeinsam angreifen und abwehren“. Neben der Taktik werden weitere wichtige Grundelemente des Fußballs permanent eingeübt: Pässe, Torschüsse, Zweikämpfe. Weil alle ständig in Bewegung sind und es nach den Toren sofort weitergeht, kommen die Kleinen auch körperlich an ihre Grenzen.

Funino ist aber nicht nur attraktiv, weil es die kleinen Kicker in ihrer Entwicklung weiterbringt und ihnen darüber hinaus auch den nötigen Spaß an ihrem Sport verschafft. Es ist auch eine Antwort darauf, dass immer weniger Vereine genügend Kinder zusammenbringen, um jahrgangsbezogen eine eigene Mannschaft aufzustellen. „Selbst mit vier oder fünf Spielern können sie nun an einem Turnier teilnehmen“, erklärt Bock.

Auch die Eltern behalten beim Funino die Ruhe

Wegen der kleinen Spielflächen lassen sich Turniere aber auch ohne großen Aufwand ausrichten. Ein normaler Fußballplatz gibt zwischen acht und zehn Spielfelder her. Da ist es auch mit mehreren teilnehmenden Teams leicht möglich, die Kleinen ständig in Bewegung und bei Laune zu halten. Lange Wartepausen, bis die nächste Partie angepfiffen wird, gehören damit der Vergangenheit an.

Und noch etwas ist anders im Vergleich zum konventionellen Fußball. Weil alle Kinder zum Einsatz kommen und Tore in rauen Mengen fallen, verhalten sich auch die Eltern am Spielfeldrand viel vernünftiger als bei engen herkömmlichen Partien. „Alle haben einen Heidenspaß“, ist Bock begeistert über die positive Resonanz, die Funino bei den Turnieren findet, an denen bis zu 80 Kinder mitspielen. Im nächsten Jahr will er auch bei anderen Vereinen im Würmtal missionieren, damit in Zukunft noch mehr Kinder wieder Freude am Fußball haben.

Text: Christian Heinrich

 

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100 Vorteile beim Arbeiten mit dem altersgerechten Fußballentwicklungsmodell von Horst Wein (pdf)

 

DVS Kongress NÜRNBERGER NACHRICHTEN



Nürnberger Nachrichten über FUNiño

 

 

SMART I SHIRT

Nutzung der Technologie zur Optimierung verschiedener Leistungskomponenten im Fussball:

Mit den von Prof. Lochmann entworfenen Smart i Shirts kann jeder Trainer während eines Trainingsspiels in beliebigen Abständen ( empfehlenswert zwischen 10 und 15 Sekunden ) die Farbe der LED -Trikots seiner Spieler wechseln. Dadurch kann nicht nicht nur die Anpassungsfähigkeit aller Spieler an neue, überraschend auftretende Spielsituationen optimiert, ihr schnelles Umschaltevermögen, ihre Konzentration-  und Wahrnehmungssfähigkeit geschult, sondern auch der Prozess der Entscheidungsfindung mit entsprechenden nachfolgenden technisch-taktischen Handlungen beschleunigt werden. Die ersten mit Kindern beim FUNiño -Spiel gemachten Erfahrungen, werden sicherlich bald auch im Profifussball Anwendung finden. 

 

 



www.fupa.net/berichte/funio-bereichert-auch-training-der-fussballprofis-385782.html

 



 

 

DVS KONGRESS NÜRNBERGER NACHRICHTEN 2



MASSGESCHNEIDERTE PERIODISIERTE WETTKÄMPFE IM KINDER – UND JUGENDFUßBALL 

EIN WICHTIGER BAUSTEIN ZUR OPTMIERUNG EINER LEISTUNGSENTWICKLUNG

Alle diejenigen, die jahrelang Fußball gespielt haben sind sich darüber einig, dass Fußball ,wenn es auf einem hohen Niveau gespielt wird, ein sehr komplizierter und schwierig zu erlernender Sport ist. Wenn Statistiken von Jugendspielen zeigen, dass in einer Minute Spielzeit ( d.h. bei nur 40 Sekunden mit dem Ball im Spiel) der Ballbesitz zwischen den Mannschaften häufig bis zu 6 Mal wechselt, dann kommt es zwangsläufig zu Fragen wie z.B.:

  1. Müssen wir unsere jungen Spieler für diese hohe Prozentzahl von Fehlern verantwortlich machen ?
  2. Sind unsere Trainer vielleicht ungenügend ausgebildet oder unsere Lehrmethoden vielleicht überholt ?
  3. Oder sind die Trainer im Kinder- und Jugendfussball überfordert ?

Bei der Beantwortung dieser Frage gibt es kaum Zweifel. Die Verantwortlichen für die zu hohe Fehlerquote und dem häufig schwachen Niveau der Spiele im Kinder- und Jugendfußball sind jene Gremien, die seit Jahrzehnten unsere jungen Spieler mit dem Fußball 11 gegen 11 auf dem großen Feld völlig überfordern und ihnen auf dem Platz die gleichen Probleme zu lösen geben, mit denen auch die professionellen Fußballspieler konfrontiert werden, und ohne vorher die jungen Spieler systematisch Schritt für Schritt ( wie das im Mathematikunterricht an der Schule praktiziert wird)  an die Komplexität und die Schwierigkeit des Erwachsenenspiels herangeführt zu haben.

caos

Das Caos, was dann entsteht, wenn der Fußball nicht dem Kind angepasst wird .

 

Immer dann wenn Kinder an eine neue komplexe Aufgabe, sowohl im motorischen als auch im mentalen Bereich, nicht langsam und progressiv angeleitet wurden, bekommen sie Schwierigkeiten und scheitern häufig. Bedingt durch die im großen Spiel zu beobachtete Fehlerhäufigkeit verlieren viele unserer jungen Spieler ihr Selbstvertrauen, das Interesse und auch die Motivation zum Weiterlernen. Sie fühlen sich unfähig , die komplizierten Probleme in den Griff zu bekommen und sie mit Erfolg zum Nutzen ihrer Mannschaft zu lösen, weil sie bei den häufigen Zusammenballungen von vielen Spielern rund um den Ball nicht genügend Zeit und Raum haben, um meistens  gelungene Aktionen auszuführen. Komplexe Spielsituationen auf ihre Art und Weise

„gelöst“: mit einem weiten Befreiungsschlag des Balles aus der Gefahrenzone. Statt mit dem Ball, spielen sie Fußball mehr gegen den Ball!

Das Bewusstsein der jungen Spieler die auftretenden Probleme auf dem großen Spielfeld nicht allein lösen zu können, bewegt viele überforderte junge Spieler zwischen 14 und 16 Jahren dazu, sich vom Fußballspiel abzuwenden und eine andere Sportart zu betreiben, in denen sie mehr Hauptdarsteller sein können und darüber hinaus die Gewissheit haben, kompetenter als im Fußball zu sein.  Die Motivation eines jeden jungen Spielers ist es, nicht nur seine Umgebung zu beherrschen und sich fähig für etwas zu fühlen, sondern auch seinen Freunden gegenüber seine Fertigkeiten und Fähigkeiten im Sport beweisen zu können.

 

foto

Aus diesem Grunde ist es wichtig die Jugend  mit einem Fußballspiel zu konfrontieren, das sich ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten in jeder Altersstufe perfekt anpasst.  Denn nur wenn sich die Anforderungen des Spieles mit den geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes decken, wird der junge Spieler effektiv und mit Spass Fußballspielen lernen.

FUNiño auf 4 Tore und seine vielen Varianten ist für die 8- und 9-Jährigen ein maßgeschneiderter Wettkampf , der alle ihre Wünsche und Erwartungen erfüllt, genauso wie ein Jahr später zunächst die Spiele von Formiño ,dann das Spiel 5 gegen 5 auf dem Kleinfeld oder Futsal oder Hallenfußball und für die 11 und 12-Jährigen Fußball 7 quer über das normale Spielfeld. In allen diesen drei Wettspielformen hat der junge Spieler, bedingt durch die geringere Spielerzahl, dem kleineren Spielfeld und dem Ball Nr. 4 mehr Erfolgserlebnisse und Glücksgefühle als das beim großen Spiel auf dem großen Platz der Fall ist!  Die Spieler identifizieren sich mit diesen Spielen, weil sie das Gefühl haben, fähig zu sein und das Spiel zu verstehen und zu beherrschen!.

In der gleichen Weise wie ein junger Spieler geistig und körperlich wächst, sollte auch der Schwierigkeitsgrad und die Komplexität seines Fußballspiels zunehmen.  In diesem natürlichen Prozess darf es keine Eile geben, genauso wie auch das Wachstum der Jugend langsam, aber ständig und ohne jegliche Hast fortschreitet. In einer gut geplanten Fußballausbildung wächst der junge Spieler zusammen und gleichzeitig mit der Komplexität seines Fußballspiels.

 

“Wer  im Fußball triumphieren will, muss neue Wege suchen, anstatt immer den gleichen zu folgen”.

        

Das grösste Hindernis für den Forschritt unseres Fußballs ist für mich die Gewohnheit von vielen Übungsleitern, immer das Gleiche zu tun. Ohne viel zu  überlegen und kritisch zu sein, werden aus Bequemlichkeit häufig alte, längst ausgediente Angewohnheiten, Regeln und Normen übernommen, die bereits seit  Jahren überholt sind. Das gilt sowohl für das Planen und die Ausführung der Trainingseinheiten als auch für die Struktur unserer Fußballwettspiele im Kinder – und im Jugendfußball.

Das Bewusstsein, in der Vergangenheit Fehler in der Ausbildung unserer jungen Fußballspieler begangen zu haben, ist  wichtig für den Fortschritt unseres Fußballs,

der sich nur dann abzeichnet wenn die jungen Fußballspieler überall im Lande optimale Bedingungen (sprich Wettkämpfe) zum Erwecken und zur Stimulierung ihres  Potentials vorfinden werden.

 

LOGISCHE WETTKAMPFSTRUKTUR IM KINDER –UND JUGENDFUßBALL

 

KLASSE ALTERab SPIEL Auswechselspieler- m2 pro Spieler SPIELFELD DAUER SCHIEDSRICHTER
Junioren F 8/9  FUNiño 1         109m2 25×35 m. 3×10’ > 16 Jahre
JuniorenE1.Jahr 10 FormiñoFußball 5  2          80m2 20×40 m. 3×20’ > 16 Jahre
JuniorenE 2.JahrJuniorenD1Jahr 11/12 Fußball 7  3          157 m2 40 m.x 55m. 3×20’ >18 Jahre
JuniorenD.2.Jahr 13 Fußball 8.8  4          258m2 Zwischen den beiden Strafräumen des regulären Spielfeldes 3×25’ > 20 Jahre
Junioren C 14 Fußball 11:11  4          262m2 Reguläre Spielfeld55x 110m2 3×25’ > 22 Jahre

 

Im vorliegenden “periodisierten Wettkampfmodell” wird in jeder Altersklasse von F– Junioren bis zu den D-Junioren immer im Sinne des Spieles angewandt und alle Kinder und Jugendliche wachsen mit den Jahren von einer Aufgabe zur anderen über Rollen mit steigender Differenzierung spielend in das große Spiel mit einer Mannschaft von 11 Spielern hinein.

Wenn auf diese Art und Weise die junge Spieler auf das Fußballspiel vorbereitet werden,  ist es ihnen in jeder Entwicklungsstufe möglich, die immer komplexer werdenden Wettkämpfe im Fußball Schritt für Schritt zu verstehen und auch zu meistern.

 

 „Der erste Schlüssel zum Erfolg ist ein Gleichgewicht herzustellen zwischen den Anforderungen des Wettspiels und den aktuellen geistigen und körperlichen Fähigkeiten eines jungen Spielers in einer bestimmten Entwicklungsfase“                                                             

                                                                                      

                                                           Horst Wein    hwfutbol@gmail.com

     



WETTKAMPFPHILOSOPHIE IM KINDER- UND JUGENDFUSSBALL

1. Im Kinder- und Jugendlfussball sollte der guten Spielleistung mehr Beachtung geschenkt werden als dem nackten Ergebnis des Wettkampfes. Um gut spielen zu können, muss der Spieler das gegenwärtige Resultat des Wettkampfes ausser Acht lassen. Auch Risiken sollten eingegangen werden und zwar auch dann, wenn dadurch der Gegner ein Tor erzielen kann. Das Wettspiel ist nur ein Training mehr.

2. Immer sollte mit vollem Einsatz der Sieg angestrebt werden, aber niemals sollte man ihn um jeden Preis  suchen ,also ob es nichts Wichtigeres gäbe.

3. Zu verlieren ist nicht so schlimm, denn eine Niederlage ist immer eine der 3 Möglichkeiten eines Wettkampfes. Eine Garantie auf den Sieg gibt es nicht.  Aber immer wenn uns einer besiegt , dann sollte es wegen seines besseren Spieles sein und nie, weil wir nicht bis zum letzten Meter gekämpft und keinerlei Mühe gescheut haben, uns dagegen zu wehren. Unsere Spieler sollte sich nicht als Verlierer fühlen, wenn sie  vorher alles Mögliche getan haben , um das Spiel für sich zu entscheiden.

4. Gewinnen ist weder so gut und bedeutend wie verlieren schlecht oder tragisch sein kann. Alles hängt davon ab, wie eine Mannschaft zum Sieg oder einer Niederlage kommt. Man kann gewinnen und sehr schlecht und in einer unangehmen Athmosphäre spielen oder aber auch verlieren und dabei gut spielen und viel Vergnügen haben.

5. Man muss lernen, im Wettkampf so zu spielen als ob es ein Training wäre und so zu trainieren als ob es sich um ein Wettspiel handeln würde!

6. Gewinnen ist meist Konsequenz einer guten Spielleistung , weshalb wir die Spieler motivieren sollten, ihre Aufgaben auf dem Spielfeld so gut wie irgendmöglich zu lösen, denn die Ergebnisse sind wie reife Früchte, die durch ihr eigenes Gewicht vom Baum fallen.

7. Bei den E- und F-Junioren ist gewinnen leichter als gut Fussball zu spielen. Um zu gewinnen wird  Bekanntes wiederholt angewendet und keine “unnötige” Zeit beim Erlernen neuer Erfahrungen verloren. Nur diejene Spielelemente werden kultiviert und angewendet, die sckliessloich zum Sieg führen wie z.B. das Wegdreschen des Balles aus der Gefahrenzone oder der direkte Angriff durch die Spielfeldmitte.

 

    Am Wichtigsten für Kinder ist nicht zu gewinnen oder zu verlieren, sondern sich zu amüsieren”

 

                                                                                              



DIE NOTWENDIGKEIT EINER PERFEKTEN ANPASSUNG DES  WETTSPIELS AN DIE FERTIG- UND FÄHIGKEITEN DER  KINDER UND JUGENDLICHEN

Seine Leistungen mit anderen zu messen ist für jeden von uns selbstverständlich, natürlich und vital wie z. B. essen und schlafen. In Wettkampfsituationen zeigt sich der wahre Charakter des Spielers und es entwickeln sich in ihnen Gewohnheiten, die auch das Verhältnis des Betreffenden zu seinen Mitmenschen beeinflusst.

Das Wettspiel ist für die jungen Fußballspieler und deren optimale Entwicklung sehr wichtig, solange die Ausbildung der Spieler und nicht das Ergebnis im Vordergrund stehen.

Damit im Wettspiel keine unerwünschten Verhaltensweisen bei den Kindern und Jugendlichen erzeugt werden – wie es heute überall durch eine verfrühte Konfrontation mit dem Erwachsenenspiel 11 gegen 11 auf dem großen Feld geschieht – ist es notwendig, die Struktur der Fußballwettkämpfe  für die 8- bis 14-Jährigen zu modifizieren, ohne dabei jedoch dem Fußball seine Essenz zu nehmen. Es  ist an der Zeit, dass die regionalen und nationalen Fußball-Verbände nicht nur das Gewicht und  den Umfang des Balles, die Torgröße und die Spielfeldausmaße, sondern andere Regeln wie z.B. die Anzahl der Spieler, die eine Mannschaft bilden, den körperlichen und den geistigen Fähigkeiten der jungen Spieler in den verschiedenen Altersstufen des Kinder – und  Jugendfußballs perfekt anpassen.

Um aber die Spielregeln der Erwachsenen modifizieren bzw. vereinfachen zu könnnen, müssen die charakteristischen Merkmale der jungen Spieler in jeder Entwicklungsphase sowie ihre Wünsche und Erwartungen in Betracht gezogen werden. Es ist deshalb nur logisch, dass das Wettspiel der 8-Jährigen eine andere Struktur haben muss wie das für die 12 –Jährigen. Der Fußball muss wie ein Anzug dem Jugendlichen in jeder Saison neu zugeschneidert werden, damit er für ihn auch “bequem” ist. Niemand würde als Vater seinem 10-jährigen Sohn seinen Anzug anziehen oder seine Schuhe leihen. Aber im Fußball tun wir es.

Alle Maßnahmen zur Modifizierung oder Vereinfachung des Fußballspiels für die Spieler unter 14 Jahren hängen von den charakteristischen Verhaltensweisen der jungen Spieler in den verschiedenen Alterstufen und vom Niveau ihrer augenblicklichen körperlichen und geistigen Fertigkeiten und Fähigkeiten ab. Dieses gilt natürlich auch für den Trainingsprozess, in dem genauso wie bei den Wettkämpfen ein logisches Vorgehen von einfachen Spielsituationen zu immer schwierigeren und komplexeren angeboten werden soll. Das Lernziel ist es schließlich, alle grundlegenden Situationen, die für den jeweiligen Wettkampf charakteristisch sind, so zu üben und verstehen zu lernen, dass am Ende der Saison die Spielfähigkeit im Mini Fußball (8/9 Jahre), im Fußball 5(10 Jahre), im Fußball 7 (11 und 12 Jahre) und im Fußball 8 mit 13 Jahren erreicht werden kann.

 

„Das Training und die Wettkämpfe der Kinder im Fußball sollten genauso sein wie ihre Schuhe – sie  sollten perfekt passen, nicht zu groß und nicht zu klein (eng) sein, damit sich das Kind bequem darin bewegen kann und sich wohl fühlt”.

Im meinem vom Spanischen Fußball Verband veröffentlichten Fußball-Entwicklungs-Modell wird nicht nur vorgeschlagen mit welchen Inhalten und Methoden der junge Fußballspieler am besten im Trainingsprozess an das Spiel der Erwachsenen Schritt für Schritt herangeführt wird, sondern es gibt auch konkrete Vorschläge für eine logische Progression von Wettkämpfen, die ihrerseits wieder die Inhalte des  Trainings bedingen. Während die Jüngsten in ihrer Fußballschule im Laufe der Saison eine interne Liga mit allenFUNiño -Varianten bestreiten sollten (begleitet von einem vielfältigen Wettkampfmenue wie Fußball-DECATHLON, Fussball-TRIATHLON 3 gegen 3,FUNiño – Pentathlon und ein HEPTATLON – Siebenkampf zur Optmierung technischer Fertigkeiten),  wird für die 10–Jährigen empfohlen auf dem Kleinfeld Fußball 5 gegen 5, für die 11 und 12 –Jährigen  auf dem Fußball 7-Feld 7 gegen 7 und für die 13- Jährigen Fußball 8 zwischen den Strafräumen auf Fußball 7-Tore, die auf den 16.50 m.- Linien stehen, zu spielen.  Immer wird mit dem Ball Nr. 4 gespielt !

 escalera                  

Ein Jugendtrainer, der die vitalen Bedürfnisse der Kinder kennt und sie in jeder Trainingseinheit in seinen  Übungen und vereinfachten Spielen auch zum Wettstreit anregt, hat keine Schwierigkeiten, das Interesse und die Motivation seiner Schüler mit Wettkampfformen dauernd wach zuhalten und sie dazu anzuhalten, sich anzustrengen und sich selbst zu überwinden. Beim Wetteifern lernen die jungen Spieler nicht nur die Technik des Fußballspiels und die Lösung verschiedener in einer grundlegenden Spielsituation enthaltenen Probleme, sondern auch nach dem Sieg zu streben (aber nicht um jeden Preis) und die Niederlage zu akzeptieren, sofern man vorher sein Bestes gegeben hat.

Aktuelle Tendenzen in den bedeutendsten Fußballländern zeigen, dass dem Kinder- und Jugendfußball jedes Jahr mehr Bedeutung zugemessen wird, wobei jedoch die Gefahr besteht, dass seine kreativen, sozialen und anderen Werten mehr und mehr in Frage gestellt werden. Das unbekümmerte, spontane, intuitive, fantasiereiche und kreative Handeln, das dem Spiel eigen ist, glänzt häufig durch Abwesenheit und wird heute bereits bei den Kindern durch ein “eingedrilltes”, verantwortungsbewusstes und diszipliniertes Handeln im Sinne der Mannschaft, das vom Trainer gefordert wird, abgelöst. 

Johan Cruiff behauptet, dass ein Spieler nur dann seine optimale Leistungsfähigkeit erreichen kann, wenn er sich im Spiel vergnügt, und Dante Panzeri aus Argentinien sagt: “ Wenn die Freude und das Vergnügen fehlen, dann lässt man sich nicht zu etwas verführen! Der Ernst beim Fußballwettspiel der Kinder hat heute ihre Freude und das neugierige Entdecken der Geheimnisse des Spiels begraben”

Im Fussball von heute ist nichts mehr beständig und dauerhaft, weder ein Trainer oder ein Funktionär noch die Spielregeln oder die Wettkampfstruktur im Kinder- und Jugendfußball.  Alles ändert sich, und nur der dauernde Wechsel ist beständig wie es uns die Medizin, die Mode oder auch andere Sportarten vorleben. Fussball sollte da keine Ausnahme machen.

Einige wichtige Konzepte unseres traditionellen Fußballs müssen heute in Frage gestellt werden wie z.B. die für die optimale Ausbildung unserer jungen Fußballspieler hinderliche Wettkampfstruktur, weil sie überall seit Jahrzehnten die optimale Entwicklung des Potenzials junger Fußballspieler nicht nur bremst, sondern sogar behindert. Heute wissen wir, dass sich diejenigen Spieler, die bereits mit 7-12 Jahren systematisch jedes Wochenende mit dem Erwachsenenspiel konfrontiert und so zu Zuschauern verdammt wurden, falsche Verhaltungsweisen im technischen, taktischen, körperlichen und visuellen (perzeptiven) Bereich aneigneten, die dann später nur schwer zu korrigieren sind. Das verfrühte Spiel auf dem großen Feld mit den FIFA Regeln hat die meisten Spieler davon abgehalten, ihr optimales Potenzial im Erwachsenenalter zu erreichen.

Damit in Zukunft nicht noch mehr Berufsfußballer ihre Karriere beenden, ohne je ihr optimales Spielniveau erreicht zu haben ( so wie es aus Gesprächen mit sehr vielen ehemaligen Profifußballern hervorgeht) , müssten die Verbände den Kindern beim Fußballspielen wieder erlauben, Kind sein zu dürfen, ohne sie zu frühzeitig aus dem Garten der Kindheit zu stoßen. “Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind bevor sie später erwachsen werden. Wenn aber die Fußballverbände diese natürliche Ordnung nicht akzeptieren und den Prozess zu sehr beschleunigen, dann werden sie nur unreife Früchte (Spieler) ernten, die keinen Saft und keine Kraft haben (frei nach Jean Jaque Rousseau)!

Das Eingeständnis, dass die Kinder im besten motorischen Lernalter zwischen 7 und 11 Jahren, anstatt des offiziellen Fußballspieles, für das sie noch nicht vorbereitet sind, besser andere für sie maßgeschneiderte Wettkämpfe bestreiten sollten, in dem sie häufiger im Ballbesitz sind und ihre Fähigkeiten ausspielen können, ist der erste Schritt zur Ausrottung des “Krebs“  im Kinder- und Jugendfußball bis 13 Jahren” : das Spiel 11 gegen 11.  

 

“Anstatt die Kinder und Jugendlichen dazu anzuhalten, sich dem Spiel der Erwachsenen anzupassen, sollten die Erwachsenen das Spiel entsprechend dem körperlichen und geistigen Entwicklungszustand der Jugend gestalten”.

 



 

 WETTKAMPFPHILOSOPHIE IM KINDER- UND JUGENDFUSSBALL OPTIMALE WETTSPIELE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Wenn ein Junge oder Mädchen bestimmte grundlegende Fertigkeiten und  Fähigkeiten beherrscht, möchte er sich sofort mit anderen seines Alters in wettkampfähnlichen Situationen messen. Anstatt nun Freude und Vergnügen am Wettkampf mit anderen Gleichaltrigen zu haben, versuchen die von der Wettkampfmentalität der Erwachsenen angesteckten Kinder den hohen Anforderungen ihrer Eltern und Trainer gerecht zu werden. Das heisst, dass ihr Wettspiel von negativen Effekten begleitet wird wie z. B. durch den Druck von Seiten der Eltern, vom Trainer oder auch von ihren gleichaltrigen Freunden. Das Wettspiel verwandelt sich in eine Tätigkeit,  deren Konsequenzen ( ein Sieg oder eine Niederlage) den jungen Spieler formt ,während alle anderen positiven Gesichtspunkte, die beim Straßenfußball zu beobachten waren,  in den Hintergrund treten. Zu früh wird für die Kinder der Sieg mit Erfolg und die Niederlage mit einem Versagen verbunden!

Dennoch würde es ein Fehler sein, auf Wettbewerbe für die Kinder  zwischen 7 und 10 Jahren zu verzichten, denn ohne sie würde es keine Motivation geben, regelmäßig zu trainieren. Außerdem gilt es zu beachten, dass ab 8 Jahren der junge Spieler häufig den Wettbewerb sucht, um in der Gruppe von seinen Freunden beachtet zu werden.

Mein “Fußball-Entwicklungsmodell ” bietet den Ausbildern für jede Altersstufe Verschiedene Fußball -Wettkämpfe an, die den Interessen und den Fähigkeiten der Kinder perfekt angepasst sind. Es bietet allen ein sehr variertes , attraktives Wettkampfmenue von verschiedenen Fußball-Triathlons (3 vereinfachte Spiele für Zweier-, Dreier-, Vierer-oder Fünfermannschaften), Fußball-Zehnkämpfen oder Dekathlons für Feldspieler und auch nur für den Torwart,FUNiño -Pentathlons  sowie verschiedene FUNiño -Spiele an.

Sie befriedigen jeden teilnehmenden Spieler, weil er nun viel häufiger ein Erfolgserlebnis hat  und zur gleichen Zeit durch dauernden Ballkontakt nicht nur seine Technik und taktischen Erfahrungen verbessert , sondern  auch lernt, mit einer Niederlage zu leben, die ihm sicherlich zu vermehrten Anstrengungen motiviert.

Die Pflicht, für unter 10 –Jährige und unter 12-Jährige jedes Wochenende regelmäßig Wettspiele in einer offiziellen Liga auszutragen, verursacht mehr Probleme als Vorteile. Es wäre sicherlich sinnvoller und vom lerntechnischen Standpunkt auch effektiver (wie uns das Experiment in México bei Pumas und America bewies) vereinsinterne Turniere zu organisieren, anstatt mit Kindern zwischen 8 und 9 Jahren während der gesamten Saison fast jedes Wochenende Ligaspiele zu Hause und auch ausserhalb des Klubs zu bestreiten, deren Ergebnisse meherer 3 Monate später den Tabellenstand beeinflussen.

 

 “Sowohl das Training als auch der Wettkampf der Kinder und der Erwachsenen gehören zu zwei diametrisch entgegengesetzte Welten“

 

Bei einer internen “FUNiño Champion’s League” werden jeden Monat die Regeln Des FUNiñoSpiels leicht geändert, damit den Jugendtrainern die Möglichkeit gegeben wird, in den vorhergehenden Trainingseinheiten bestimmte technische, taktische, physische oder FUNiño kognitive Aspekte des Minifußballspiels besonders zu schulen und so das Wettspiel am kommenden Wochenende vorzubereiten. Wird diese vereinsinterne Liga jeden Monat einmal durch ein Festival im Fussball-Decathlon, Triathlon oder -Pentathlon unterbrochen, dann müssen sich die  jungen Fußballspieler immer wieder neu anpassen, und der Trainer weiss während der Woche genau welche Schwerpunkte  er im Training setzen muss, damitseine Kinder bis zum Wochenende bestens vorbereitet erneut in den vereinsinternen Wettbewerb gehen.

Durch dieses „educational management“ wäre es auch möglich, den Terminkalender im Beisein der Eltern so zu gestalten, dass jeden Monat ein Wochenende ohne Fussball programmiert wird, damit dieses der Familie gewidmet werden kann, weil die 8 bis 10 jährigen Kindern noch eine enge Beziehung zu ihren Eltern haben.

Durch die progressive Zunahme der Zahl der Spieler in einer Mannschaft (von 3 über 5 und 7 zu 8) wird der junge Spieler fast jede neue Saison vor neue Herausforderungen gestellt, bis er mit 14 Jahren für das reguläre Spiel reif oder fähig ist.

Ab 14 Jahren sollten dann regelmäßig Wettspiele im 11 gegen 11 stattfinden, die jedoch nicht länger als 3 Monate dauern sollten, womit es während einer Saison zu 3 verschiedenen Meisterschaften ( Bezirks-, Kreis- und dann Bundeslandesebene) kommt. Hier könnte es dann 3 verschiedene Sieger geben, während bei einer einzigen Meisterschaft nur ein Klub zum Sieger erklärt werden kann. Zwischen den 3 Meisterschaften sollten dann möglichst einmal im Monat andere Fußballmodalitäten wie Formiño  ein Fußball 5 auf 4 Tore, Fußball 5, Fußball 7 oder Fußball 8 in Turnierform angeboten werden, um die Saison der jungen Spieler so abwechslungsreich wie irgend möglich zu gestalten, was ganz im Sinne der jungen Spieler wäre.

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AB WELCHEM ALTER SOLLTEN WETTSPIELE IM LIGAFORMAT ORGANISIERT WERDEN?

 

Von den ersten Eindrücken, die ein Kind in einer Fußball-Schule erhält, hängt es häufig ab, wie lange er diesem Sport treu bleiben wird. Aus diesem Grunde sollte darüber nachgedacht werden, wie man am besten das junge Talent nicht nur an den langjährigen Trainingsprozess, sondern auch an die an den Wochenenden stattfindenden Fußball-Wettspielen heranführt.

Kinder leben in einer ganz anderen Welt als die Erwachsenen und in jeder von ihren Entwicklungsphasen zeigen sie charakteristische Eigenschaften in ihrem Verhalten und in ihrem  Denken. Das Hauptziel eines unter 11 –Jährigen ist  es, beim Spiel vor allem Spaß zu haben. Darüber hinaus will er seine Geschicklichkeit und Fähigkeit im Spiel den “Anderen” gegenüber demonstrieren. Normalerweise bewertet er seine Spielleistung auf zwei verschiedene Arten: er vergleicht sie mit der seiner Mit- und Gegenspieler oder er vergleicht sie mit den Möglichkeiten, die er besitzt.

Um seine Leistung jedoch korrekt beurteilen zu können (Kinder unter 11 Jahren haben noch nicht genügend Elemente des Urteils zur Verfügung, um ihre eigene Fertigkeit oder Fähigkeit richtig einschätzen zu können), ist es vom Urteil der Erwachsenen (z.B. vom Trainer oder seinen Eltern) abhängig, denn sie sind für ihn wie ein Spiegel, in dem es seine Fähigkeit oder auch Unfähigkeit sieht.

Das erklärt auch, wie leicht es für einen Erwachsenen  ist, ein Kind mit Lob oder auch Tadel zu lenken,  denn für einen 10 oder 11-Jährigen weiss ein Erwachsener einfach  alles, hat immer Recht und ist für ihn noch ein Vorbild. Selbst eine 1:6 Niederlage versteht ein psychologisch geschulter Trainer, Vater oder Mutter mit entsprechenden Bemerkungen in einen Sieg umzuwandeln.

Nach McGuire Jr. und Cook (1983) suchen 90 % aller Kinder den Wettbewerb im Sport, um Spaß und Freude mit ihren Gleichgesinnten zu haben. Den Anforderungen des Wettkampfes auch gewachsen zu sein, wird als ein zweiter wichtiger Faktor herausgestellt. Wir sollten wissen, dass gewinnen für ein 8- oder 9-jähriges Kind weniger bedeutet ist als für seinen Vater, der eine Niederlage seines Sohnes monatelang nicht verdrängen kann, während das Kind diese nach dem nächsten Speiseeis bereits vergessen hat.

Spaß am Spiel hat  jedes Kind, wenn es viel im Ballbesitz ist und, bedingt durch die geringe Spielerzahl in seiner Mannschaft, auch wenige Fehler begeht und damit eine Leistung zeigt, die von den Anderen respektiert wird.

Wenn jedoch durch äußere Umstände (wie z. B durch einen Ball Nr.5, durch ein regelgerechtes Spielfeld und durch Mannschaften von je 11 Spielern) alles getan wird, um dem Kind sein Vergnügen am Spiel zu nehmen, weil es dauernd in Situationen gerät, die es noch nicht zu lösen in der Lage ist, gerät es vor dem Wettspiel, aber auch während des Spiels und besonders am Ende unter Stress, der seiner zukünftigen Entwicklung nur schädlich ist.

Junge Kinder lernen besonders schnell und effektiv in Situationen ohne jeglichen Stress, weil dann das Ergebnis ihre Aktionen nicht dauernd bewertet wird und so zu keiner negativen Selbsteinschätzung führen kann. Stresssituationen entstehen immer dann, wenn Kinder glauben, nicht fähig zu sein und sie den hohen Anforderungen, die das Spiel von ihnen verlangt, nicht erfüllen können.

Erst ab 13 Jahren, wenn sich ihre Urteilsfähigkeit verbessert hat und sie die Erwachsenen mit anderen Augen sehen, entscheiden viele junge Spieler (besonders diejenigen, die wenig im Ballbesitz waren und wenig Spaß hatten), dem Fußball den Rücken zuzukehren.

Einem Bericht des Kicker Sportmagazins vom 05.11.1989 zufolge ergab eine von der Bayerischen Regierung in Auftrag gegebene Studie, dass sich  in den Jahren 1978 bis 1988 eine massive Abwendung der Jugend vom Fußballspiel vollzog. Von den gemeldeten Mannschaften mit Spielern von 12 und 14 Jahren gab es beim Wechsel in die nächste Altersklasse von 15 und 16 Jährigen nur noch die Hälfte. Mehr alarmierende Zahlen gibt es aus dem letzten Jahrzehnt aus den Vereinigten Staaten, wo angeblich 73% der Schüler, die mit 6-8 Jahren zum Fußball kamen, diesen zwischen 14 und 16 Jahren wieder verließen.

Die hohe “drop-out” Quote der letzten Jahrzehnte sagt uns, dass endlich die Zeit gekommen ist, unseren jungen Fussballspielern zu erlauben, wieder Kind sein zu dürfen, anstatt von ihnen zu verlangen wie Erwachsene Fußball zu spielen und von ihnen den Sieg zu verlangen. Mini Fussball auf 4 Tore wird bereits in einigen Ländern als eine Renaissance des Straßenfußballs gefeiert, weil sich hier jeder Spieler mit häufigen Ballbesitz austoben kann, seine geistigen Fähigkeiten beweisen kann (durch die 4 Tore) und durch die vielen Tore mehr Freude und Spaß am Fussball hat, ohne dabei unter dem Druck des „Gewinnenmüssens“ leidet  oder Stresssituationen meistern muss.

Wenn Spieler ab 14 Jahren in organisierter Form regelmäßig ihre Punktspiele im 11 gegen 11 bestreiten und in die Fußballwelt der Erwachsenen eintreten, sollten ihre Eltern und Trainer nicht nur Wert allein auf das Ergebnis legen, sondern auch auf die Erfüllung spezifischer Rollen, die den jungen Talenten bereits vor dem Spiel vom Trainer aufgetragen wurden (wie z.B. auf eine korrekte Ausführung bestimmter technisch-taktischer Spielelemente wie die begleitende Abwehr, das Antizipieren als Abwehrspieler oder das Flanken von den Außenpositionen).

Spieler, die sich während des Spiels auf eine, zwei oder höchstens drei vom Trainer vorgeschlagene Aufgaben konzentrieren müssen – eine Haupt- und zwei Nebenrollen –   werden dadurch kaum Zeit haben, sich viel Gedanken über das Spielergebnis zu machen.  Gewinnen heißt dann für sie nicht nur das Spiel für sich zu entschieden, sondern zur gleichen Zeit auch ihre persönliche Rollen, die sie vom Trainer bekamen, optimal erfüllt bzw. ausgeführt zu haben.

Um gut zu spielen, sollte der Fußballer Freude am Spiel haben,sich m¨glichst wenig vom Ergebnis beeinflussenlassen und nur an seine nächste Aktion denken, damit diese so erfolgreich wie irgend möglich ausgeführt werden kann. Dieses erfordert vom Spieler seine volle Aufmerksamkeit.

“In jedem Menschen verbirgt sich ein Kind, was spielen (Friedrich Nitzschke)….und nicht gewinnen will”(Horst Wein)“.

 



Periodisierte Wettkämpfe im Kinder- und Jugendfussball (PDF)

Interview (PDF)

IMP Interview (PDF)

Montessori und FUNiño (PDF)



WETTSPIELE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

 

Wenn ein Junge oder Mädchen bestimmte grundlegende Fertigkeiten und  Fähigkeiten beherrscht, möchte er sich mit anderen seines Alters in wettkampfähnlichen Situationen messen.  Wenn jedoch eines der Kinder in dieser Situation denkt im Vergleich zum Konkurrenten im Nachteil zu sein, dann  versucht es normalerweise die Regeln des Spiel zu verändern, um daran Interesse zu behalten. Auf diese Art und Weise spielen, kämpfen und geniessen sowohl der vermeintlich schwächere Spieler wie auch der Favorit, der die Herausforderung annimmt, um in diesem wenig ernstgenommenen Wettkampf zu beweisen, dass er wirklich der Bessere ist.

Nur dann , wenn sich die Wettkampfmentalität der Erwachsenen in das Spiel der Kinder  einschleicht, versuchen die Kinder den Forderungen der Erwachsenen zu entsprechen und anstatt Freude und Vergnügen am Wettkampf mit den anderen zu haben, streben sie nur nach dem Sieg.  So wird sein Wettkampf etwas sehr Wichtiges, das von negativen Effekten begleitet wird wie z. B. den Druck von seiten der Eltern, der Trainer oder der gleichaltrigen Freunde sowie ein eventueller Ausschluß aus der Mannschaft.  Auf diese Art und Weise verwandelt sich das Wettspiel der Jungen und Mädchen  in eine Tätigkeit,  deren Konsequenzen (ein Sieg oder eine Niederlage) den jungen Spieler formt, während alle anderen positiven Gesichtspunkte, die noch beim Strassenfußball zu beobachten waren,  in den Hintergrund treten. Zu früh wird für die Kinder der Sieg mit Erfolg und die Niederlage mit einem Versagen verbunden!

Dennoch würde es ein Fehler, auf Wettkämpfe für die Kinder  zwischen 11 und 12 Jahren zu verzichten, da ihm sonst die Motivation fehlt , regelmässig zu trainiren. Ausserdem gilt es zu beachten, daß der junge Spieler ab 10 Jahren häufig den Wettbewerb sucht, um in der Gruppe von Freunden beachtet zu werden.

Das “Fußball-Entwicklungsmodell”futbola la medida del niño  bietet dem Moderator für jede Altersstufe Verschiedene Wettkämpfe an, die den Interessen und den Fähigkeiten der Kinder perfekt angepasst sind. In den verschiedenemTriathlones (3 vereinfachte Spiele für Zweier-, Dreier-, Vierer- oder Fünfermannschaften) oder  “Decathlons”, die in ihren 10 Tests vom jungen Spieler die Lösung der unterschiedlichsten technisch-taktischen Probleme verlangt. Auf diese Art und Weise kommt jeder teilnehmende Spieler häufig zum Erfolg und zur gleichen Zeit muss er auch eine Niederlage verkraften können, die ihm hoffentlich mehr motiviert.

Durch die progressive Zunahme der Zahl der Spieler in einer Mannschaft (von 3 bis 8 ) wird der junge Spieler etwa jede 2 Jahre vor neue Herausforderungen gestellt, bis er mit 14 Jahren für das reguläre Spiel reif oder fähig ist.

Die regionalen Verbände, die für die unter 10 –Jährigen und unter 12-Jährigen jedes Wochenende regelmässig Wettspiele in offiziellen Ligen veranstalten, verursachen dadurch mehr  Probleme als Vorteile. Anstatt mit Kindern Kindern zwischen 8 und 11 Jahren während der gesamten Saison fast jedes Wochenende Ligaspiele zu organisieren, deren Ergebnisse noch in 3 Monaten die Klassifikation in der Tabelle beeinflussen, ist es empfehlenswerter, einen  vereinsinternen Wettbewerb durchzuführen.

Hier können z.B. in einer FUNiño  Champions League jedes Wochenende die Wettkampfregeln leicht geändert werden, womit den Trainern die Möglichkeit gegeben wird, bestimmte technische oder taktischeAspekte des Fussballspiels besonders herauszuheben. Diese vereinsinterne Liga könnte durch Festivals im Dekathlon, Triathlon, Pentathlon oder Heptathlon regelmässig unterbrochen werden, damit sich der junge Fussballspieler sich immer wieder neu anpassen muss und dem Trainier während der Woche im Training neue Schwerpunkte gegeben werden, die er bis zum Wochende unbedingt den Kindern näherbringen sollte.

Auf diese Art und Weise ist es auch möglich, den Terminkalender im Beisein der Eltern zu gestalten, weil diese, besonders bei den 7 bis 10 jährigen Kindern, noch den Wunsch haben, ab und zu ein Wochenende mit der gesamten Famile zu verbringen.

Erst ab 14 Jahren sollten dann regelmäßig Wettspiele im 11 gegen 11 stattfinden, die jedoch nicht länger als 3 Monate dauern, damit es zu 3 verschiedenen Meisterschaften kommt!. So wird es vielleicht 3 verschiedene Sieger geben, während bei einer einzigen Liga nur ein Club zum Sieger erklärt werden kann. Zwischen den 3 Meisterschaften sollten viele Turniere und Festivals in anderen Fußballmodalitäten  wieFUNiño , Fußball 5, Fußball 7 oder Fußball 8 angeboten, um die Saison der jungen Spieler viel abwechslungsreicher zu gestalten.

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   “Sowohl das Training als auch der Wettkampf der Kinder und der Erwachsenen gehören zu zwei diametrisch entgegengesetzte Welten

            



   

AB WELCHEM ALTER SOLLTEN WETTSPIELE IN LIGAS ORGANISIERT WERDEN?

 

Von den ersten Eindrücken, die ein Kind in einer Fußball-Schule erhält, hängt es häufig ab, wie lange er  diesem Sport treu bleiben wird. Deshalb ist es auch wichtig darüber nachzudenken, wie man am besten das junge Talent an ein Training und an ein Fußball-Wettspiel heranführt.

Kinder leben in einer ganz anderen Welt als die Erwachsenen und in jeder von ihren Entwicklungsphasen zeigen sie charakteristische Eigenschaften in ihrem Verhalten und  Denken. Das Hauptziel eines unter 11 –Jährigen ist  es, beim Spiel vor allem Spaß und darüberhinaus eine Gelegenheit zu haben, seine eigene Geschicklichkeit und Fähigkeit den “Anderen” gegenüber zu demonstrieren. Normalerweise bewertet er seine Spielleistung auf zwei verschiedene Arten: er vergleicht sie mit der seiner Mit- und Gegenspieler oder er vergleicht sie mit den Möglichkeiten, die er besitzt.

Um seine Leistung jedoch korrekt beurteilen zu können (Kinder unter 11 Jahren haben noch nicht genügend Elemente des Urteils zur Verfügung, um ihre eigene Fertigkeit oder Fähigkeit zu bewerten) , ist er vom Urteil der Erwachsenen (z.B. Trainer oder Eltern) abhängig, denn sie sind für ihn wie ein Spiegel, in dem er seine Fähigkeit oder auch Unfähigkeit sieht. Das erklärt auch, wie leicht es für einen Erwachsenen  ist, ein Kind mit Lob oder auch Tadel zu lenken,  denn der Erwachsene weiss alles , hat immer Recht und ist für den Unter-11-Jährigen noch ein Vorbild. Selbst eine 1:6 Niederlage versteht ein Trainer oder psychologisch geschulter Vater oder Mutter mit entsprechenden Bemerkungen in einen Sieg umzuwandeln.

Nach McGuire Jr. und Cook (1983) suchen 90 % aller Kinder den Wettbewerb im Sport, um Spaß und Freude mit ihren Gleichgesinnten zu haben. Den Anforderungen des Wettkampf auch gewachsen zu sein, wird als ein zweiter wichtiger Faktor herausgestellt. Wir sollten wissen, dass gewinnen für ein 8- oder 9-jähriges Kind weniger bedeutet als für seinen Vater, der eine Niederlage seines Sohnes monatelang nicht verdrängen kann, während das Kind diese nach dem nächsten Speiseeis bereits vergessen hat.

Spaß am Spiel hat jedes Kind, wenn es viel im Ballbesitz ist und, bedingt durch die geringe Spielerzahl in seiner Mannschaft, auch wenige Fehler begeht und damit eine Leistung zeigt, die von den Anderen respektiert wird.

Wenn jedoch durch äussere Umstände (wie z. B ein Ball Nr.5, ein reguläres Spielfeld mit 11 Spielern in einer Mannschaft und große Tore) alles getan wird, um dem Kind sein Vergnügen am Spiel zu nehmen und sich Situationen entwickeln, die er noch nicht zu lösen in der Lage ist, gerät er vor dem Wettspiel, aber auch während der Spielzeit und besonders am Ende für diese Altersstufe unter Einfluss des Stress, der seiner zukünftigen Entwicklung nur schädlich ist.

Junge Kinder lernen besonders schnell und effektiv in Situationen ohne jeglichen Stress, weil dann das Resultat ihrer Beschäftigung zu keiner negativen Selbsteinschätzung führen kann. Stresssituationen entstehen immer dann, wenn Kinder glauben, nicht fähig zu sein und sie den hohen Anforderungen, die das Spiel von ihnen verlangt, nicht erfüllen können.

barcelona y celta infantil

Erst ab 13 Jahren, wenn  sich  ihre Urteilsfähigkeit verbessert hat und sie die Erwachsenen mit anderen Augen sehen, entscheiden viele junge Spieler (besonders diejenigen, die wenig im Ballbesitz waren und wenig Spass hatten), dem Fußballden Rücken zuzukehren.

Die hohe “drop-out” Quote des lezten Jahrzehntes sagt uns, dass es die Zeit gekommen ist, unsere jungen Spieler zu erlauben, wieder Kind sein zu dürfen, ohne ihnen in der Welt des Fußballs ihre Kindheit zu nehmen und sie bereits vor 13 Jahren wie Erwachsene, Fußballspielen zu lassen und von ihnen den Sieg zu verlangen. Das heisst, dass wir uns in Zukunft mehr Gedanken über eine neue Struktur der Fußball-Wettkämpfe für die Jüngsten unter 12 Jahren machen müssen, damit die Kinder, wie im Straßenfussball, mehr Freude und Spass haben werden als  Stress, Druck und “ Gewinnenmüssen”.

Wenn Spieler ab 14 Jahren in organisierter Form regelmässig ihre Punktspiele im 11 gegen 11 bestreiten und somit in die Fussballwelt der Erwachsenen eintreten, sollten ihre Eltern und Trainer nicht nur Wert allein auf das Ergebnis legen, sondern auch auf die Erfüllung spezifischer Rollen, die den jungen Talenten bereits vor dem Spiel vom Trainer aufgetragen wurden, sowie auf eine perfekte Ausführung bestimmter technisch-taktischer Spielelemente wie z.B. die begleitende Abwehr, das Antizipieren als Abwehrspieler oder das Flanken von den Aussenpositionen.

Spieler, die sich während des Spiels auf eine, zwei oder höchstends drei vom Trainer vorgeschlagene Aufgaben konzentrieren müssen – eine Haupt- und zwei Nebenrollen –   werden dadurch kaum Zeit haben, sich viel Gedanken über das Spielergebnis zu machen.  Gewinnen heisst dann für sie nicht nur das Spiel für sich zu entschieden, sondern zur gleichen Zeit auch ihre persönliche Rollen, die sie vom Trainer bekamen, optimal erfüllt bzw. ausgeführt zu haben.

Um gut zu spielen, sollte der Fußballer Freude am Spiel haben, das Ergebnis kaum beachten und nur an seine nächste Aktion denken, damit diese so erfolgreich wie irgend möglich ausgeführt werden kann. Dieses erfordert vom Spieler seine volle Aufmerksamkeit.

In jedem Menschen verbirgt  sich ein Kind, was spielen (Friedrich Nitzschke) 

            und nicht gewinnen will”(Horst Wein)

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